Das Ei ist in seiner Formensprache eine Hommage an den sachlichen, zurückhaltenden Kunststil der Zwanzigerjahre des letzten Jahrhunderts, der von Peter Carl Fabergé zwar als Schmuckstil vereinzelt vorgenommen wurde, jedoch wegen der Oktoberrevolution bei den Kaiserlichen Ostereiern noch nicht angewandt wurde.
Der Korpus besteht aus 18 Karat Gelbgold und ist mehrfach mit opalblauem Email auf guillochiertem Grund überzogen. 492 Brillanten (11,48 Karat) und 8 Saphire dienen als Verzierung der Ei-Oberfläche. Die formschöne Kuppel wird aus handgeschliffenem Bergkristall angefertigt.
Unter der Kuppel befindet sich ein künstlicher Himmel aus blauem Email, Weißgold, Onyx, Brillanten und Gold-Paillons.
Im Korpus befindet sich ein speziell entwickeltes Schweizer 8-Tage-Uhrwerk mit Doppelfederhaus, Schwanenhals-Feinregulierung und Breguet-Spirale. Die Stunden werden in einem Fenster aus handgeschliffenem Bergkristall sichtbar. Eine kontinuierlich laufende Goldscheibe oberhalb des Stundenrings dient als Minutenring. Auch der künstliche Himmel mit allen Sternzeichen und Mondphasen wird vom Uhrwerk angetrieben.
Das Uhr- und das Musikwerk werden über getrennte Schlüsselmechanismen hinter dem aufklappbaren Medaillon auf der Sockelvorderseite aufgezogen. Die Schlüssel sind aus vergoldetem Messing und haben als Griff das Wappentier der Romanows, den doppelköpfigen Adler.
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